Kindergartenlieder

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Was sind Kindergartenlieder?

Das Wort Kindergartenlieder, setzt sich aus den Begriffen Kindergarten und Lied zusammen. Wobei der Begriff Lied von dem mittelhochdeutschem Wort liet abstammt, was soviel wie Strophe bedeutet. Tatsächlich besteht ein Lied in seinem Aufbau aus mehreren Strophen, die einen unterschiedlichen Text haben und sich oft auch reimen.

Zudem hat ein Lied einen Kehrvers, welcher oft als Refrain bezeichnet wird. Dieser ist, wie das Wort Kehrvers schon sagt, immer wieder kehrend und kommt mehrere Male im Lied vor. Die Textpassagen eines Liedes werden gesungen und durch eine Melodie begleitet.

Ein Kindergarten hingegen ist eine Begegnungsstätte. Hier spielen, lachen und lernen Kinder gemeinsam. Der Begründer des Kindergartens ist Friedrich Wilhelm Fröbel. Er lebte von 1782 bis 1852, war Pädagoge und Schüler von Pestalozzi.

Der Name „Kindergarten“, fiel ihm auf einer Wanderung ein. Er wollte, dass die Kinder in einem Kinder- Garten wie eine Pflanze gehegt und gepflegt werden. Der erste Fröbel- Kindergarten wurde 1840 in Bad Blankenburg eröffnet.

Die Kinder sollten hier unter anderem mit den zehn Spielgaben lernen, welche auch von Fröbel entwickelt wurden. Dazu zählen Bälle und Bausteine sowie geometrische Formen. Beispiele dafür sind Bälle aus Strickwolle in sechs verschiedenen Farben oder quadratische und rechteckige Formen aus Holz. Auch Lieder kamen früher in den Kindergärten nicht zu kurz.

Bei den sogenannten Kindergartenliedern, handelt es sich somit um Lieder, die im Kindergarten gesungen werden und sich für Kinder dieser Altersgruppe eignen. Also circa bis zum sechsten Lebensjahr. Selbstverständlich sind diese Lieder nicht an Betreuungseinrichtungen gebunden, sondern können überall gesungen und eingesetzt werden.

 

Wo werden Kinderlieder eingesetzt?

Kinderlinder haben einen einfachen und altersgerechten Text, der sich auf ihre Interessen und Lebensumstände bezieht. Oft bestehen sie aus Reimen und sie haben eine einfache Melodie, welche dem Stimmumfang eines Kindes angepasst ist. Da Kinder eine eher hohe Stimmlage haben, singt man Kinderlieder bestenfalls in der Tonart C.

Wegen ihrer Reimform und ihrer eingängigen Melodie, kann man Kinderlieder schnell lernen und mitsingen. Durch ihren enthaltenen Kehrvers, wird dies noch verstärkt. Dadurch ist es leicht ein Gemeinschaftsgefühl herzustellen, denn jeder kann Teil des gemeinsamen Singens sein. Deshalb werden Kinderlieder gerne für Singrunden mit Gruppen eingesetzt. Beispiele dafür sind Kindergärten, aber bei Veranstaltungen und Festen, die für Kinder ausgerichtet werden.

Ebenfalls in den eigenen vier Wänden finden Kinderlieder Verwendung. Mittlerweile gibt es viele YouTube- Channels, die Kinderlieder mit passenden Animationen präsentieren. Sie können aber auch über CD oder über Song- Streaming- Dienste abgespielt werden. Zusammen zu Liedern tanzen, lauthals singen oder verschiedene Perccusion- Instrumente, wie Rasseln und Trommeln, dazu zu spielen, bringt nicht nur den Kindern Spaß und gute Laune, sondern auch den Erwachsenen.

Es sollte lediglich daran gedacht werden, dass eine ständige Berieselung durch Musik oder andere Medien zu einer Überreizung kommt. Deshalb sind auch Phasen ohne medialen Einsatz im Alltag sehr wichtig.

Ein weiteres Gebiet, bei welchem Kinderlieder genutzt werden können, ist bei der Arbeit mit Demenzkranken. Hier arbeitet man gerne mit Erinnerungen aus frühere Zeiten und Lieder insgesamt sind in der Kindheit damals, wie heute hoch im Kurs und begleiten uns oft auch noch länger im Leben. Deshalb kann das gemeinsame Singen von Liedern und Kinderliedern schöne Erinnerungen und somit positive Emotionen und hervor rufen und auch zum mitmachen anregen.

Was bewirken Kinderlieder?

Wie im vorherigen Absatz beschrieben, kann durch das gemeinsame Singen von Kinderliedern ein Gemeinschaftsgefühl entstehen. Es fördert das Zugehörigkeitsgefühl in einer Gruppe. Jedes Kind ist anders und doch können sie durch das Singen zusammenfinden.

Außerdem können Kinder durch Kinderlieder lernen. Zum Einen setzten sie sich spielerisch mit der Sprache und der Sprachmelodie auseinander. Zum anderen lernen sie auch etwas durch den Inhalt der Texte. Oft werden Liedtexte mit Bewegungen begleitet, was ihren Inhalt verdeutlicht. Gegensätze, wie: groß und klein, dick und dünn, schmal und breit, gerade und schief oder Körperteile, wie: Kopf, Hand, Fuß, Augen, Nase und Mund, werden in Kinderliedern dargestellt und lassen Kinder die Welt verstehen.

Nicht zu vergessen ist, dass Kinderlieder die Kreativität der Kinder fördern kann. Bekannte und erlernte Melodien nutzen Kinder oft, um ihr Spiel zu begleiten und einen eignen Text zu kreieren. Auf diese Weise werden sie nicht nur schöpferisch tätig, sondern setzten sich mit Lebenssituationen und der Sprache auseinander.

Kinder lieben Worte, die es gar nicht gibt. So entstehen oft auch Quatsch- Worte und Reime.  All das fördert den Spaß an der Sprache und lassen die Kinder ihr Rhythmusgefühl entdecken und weiterentwickeln.

 

viele tolle Kindergartenlieder

Drei Chinesen mit dem Kontrabass

Auf der Mauer, auf der Lauer

Auf einem Baum ein Kuckuck saß

Auf unsrer Wiese gehet was

Backe, backe Kuchen

Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann

Brüderchen komm tanz mit mir

Der Kuckuck und der Esel

Dornröschen war ein schönes Kind

Alle Leut‘

Der neckende Kuckuck

Die Affen rasen durch den Wald

Mein Hut, der hat drei Ecken

Kuckuck, kuckuck

Wachet auf, wachet auf

A, B, C das Häschen sitzt im Klee

Sonnentanz

Alle Vögel sind schon da

Ihr Blätter wollt ihr tanzen

Ich geh mit meiner Laterne

Backe backe Kuchen

Bruder Jakob

Alle meine Entchen

A B C Die Katze lief im Schnee