Fingerspiele Eichhörnchen

“ Ich kenne ein kleines braunes Tier, die Nüsse knackt es mit Begier. Es klettert schnell von Ast zu Ast und wenn es springt, dann fliegt es fast.“ (Text: Volksgut)

Das kann nur das Eichhörnchen sein. Besonders im Herbst sieht man sie von Baum zu Baum flitzen und Nüsse sammeln, damit sie sich einen Wintervorrat anlegen können. Passend zum Herbst könnt ihr hier bei uns viele schöne Fingerspiele über das Eichhörnchen finden.

Tipps

  • Achte daraif, dass dich alle Kinder gut sehen und hören können. Hierfür bietet sich beispielsweise ein Sitzkreis an.
  • Spreche laut und deutlich und übertreibe ein wenig bei deinen Gesten, damit sie richtig wirken können.
  • Wenn du denkst du sprichst für die Gruppe langsam genug, dann versuche es noch ein klein wenig langsamer, denn die Außenwirkung ist meist eine andere.
  • Je besser du das Fingerspiel kannst und je mehr Betonung du ihm verleihst, desto spannender wird die kleine Geschichte für Kinder.
  • Zeige den Kindern anschließend ein Bild mit einem Eichhörnchen oder haktet auf eurem Spaziergang danach ausschau und bringe etwas Anschauungsmaterial, wie Haselnüsse oder Eicheln mit, damit die Kinder das Tier besser kennenlernen und mit allen Sinnen begreifen können.

Unsere Empfehlungen

Lieder, Reime, Fingerspiele (mit CD)
  • 120 Seiten - 01.02.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Ravensburger Verlag GmbH (Herausgeber)
Das Krippen-Jahreszeitenbuch: Fingerspiele
  • Herausgeber Klett Kita (Autor)
  • 80 Seiten - 14.01.2019 (Veröffentlichungsdatum) - Klett Kita GmbH (Herausgeber)

Unsere Top 5 Fingerspiele Eichhörnchen

Hier findest du die Texte mit Anleitung  und Video zu unseren Fingerspielen Tiere. Die Anleitung ist kursiv geschrieben.

5 Eichhörnchen sitzen dicht an dicht

5 Eichhörnchen sitzen dicht an dicht.
Pst, seid still, verratet uns nicht.

Hier ist sie, unsere Nuss, schaut her.
Sie ist unser Wintervorrat, ein Versteck muss her.

Das erste Eichhörnchen hat ne Idee:
„Vielleicht verstecken wir die Nuss im Klee?“
Nein, dort kann sie jeder sehn‘.
Also müssen wir weiter gehn‘.

Das Zweite schaut nun ganz genau.
Wie wär’s denn mit dem Hasenbau?
Der Hase ruft:“ Hier wohn‘ doch ich.
In meinem Bau ist nur Platz für mich!“

Das dritte Hörnchen will die Nuss gleich fressen.
Dabei hat es das Verstecken ganz vergessen.

Das Vierte ist müde vom Suchen.
Es schläft tief und fest hinter den Buchen.

Das Fünfte weiß, wo Eichhörnchen Nüsse verstecken.
Ein Loch graben, Nuss hinein und mit Erde bedecken.

Genau so wird’s gemacht, das ist doch klar!
Eichhörnchen verstecken Nüsse im Herbst jedes Jahr.

Das Eichhörnchenkind

Klettert Max, das Eichhörnchenkind
auf einen hohen Baum geschwind.

Knibber, knabber – Tannenzapfen,
knibber knabber, mag es sehr,
in der hohen alten Tanne
springt es hin und her.

Mit langem buschigen Schwanze,
steuert es von Ast zu Ast,
immer höher, immer weiter
ohne Ruhe, ohne Rast.

Und die vielen Nüsse fein
gräbt es für den Winter ein.

Max, oh Mäxchen, was ist das?
Fällst du runter in ein Loch
Mäxchen, komm ich helfe dir doch!

Das Eichhörnchen

Auf den Bäumen – sich strecken –
und unter den Buschen – sich ducken –
seht ihr sicher das Eichhörnchen huschen. – mit der rechten Hand den Kopf des Eichhörnchens andeuten, in dem man den Daumen, den kleinen und den Ringfinger spitz aneinanderlegt, Mittel- und Zeigefinger sind die Ohren –
Es sieht sich um ganz munter – Eichhörnchenkopf hin und her bewegen –
und klettert den Baum rauf und runter. – linker Arm ist der Baum, mit der rechten Hand rauf und runter klettern –
Jetzt vergräbt es eine Nuss, – am Boden Grabbewegung machen –
die es im Winter wiederfinden muss. – mit beiden Händen Schneeflocken andeuten, die herabrieseln –

Eichhörnchen

Das Eichhörnchen hält in seiner Hand – Hände als Ohren an den Kopf halten –
eine Nuss die es auf dem Boden fand. –linke Hand öffnen und rechte hand spitz darein legen als Nuss –Nun sucht es sich unter Bäumen ein gutes Versteck, – Unter den Armen verstecken –
damit auch kein anderer seine leckere Nuss entdeckt.

Im Winter denkt nur, 1 2 3, – mit Fingern bis drei zählen –
Da kommt es wieder schnell herbei. – Zeige- und Mittelfinger laufen –
Es steht hier und schaut sich staunend um, – Hände als Ohren an den Kopf und hin und her schauen –
es sucht und scharrt in der Erde herum – mit Händen scharren –
und denkt bei sich: Ich bin doch gar nicht dumm – Zeigefinger fragend am Kopf kratzen-
Die Nuss liegt doch hier irgendwo rum. – umhersehen –

Und plötzlich ruft es laut:
Hier habe ich meine Nuss versteckt! – Hand kurz an die Stirn legen odermit dem Zeigefinger auf einen Ort zeigen-
Die bringe ich nun in mein Winterversteck. – nicken –
Dort knacke ich meine leckere Nuss – klatschen –
Und esse sie dann mit viel Genuss. – Hand spitz zum Mund führen –

Hinweis: das Wort Buschen hört man im Raum Süddeutschland und Österreich. Es bedeutet gebündelte Zweige, Kräuter oder Blumen.

Das Eichhörnchen macht sich winterfest

Das Eichhorn erwacht in der Kobel, seinem Nest.
Es streckt sich, gähnt und stellt dann fest:
„Oh Schreck, die Blätter fallen von den Bäumen.
Ich darf den Herbst doch nicht verträumen.“

Für den Winter muss es einen Vorrat schaffen.
Es wird Samen, Nüsse und Kerne aufraffen.
Die verscharrt es unter einem Baum.
Daran erinnern kann es sich kaum.

Seine Nase führt es voran.
So kommt es wieder dort an.

Doch manches Mal wird sich aus den Verstecken
ein neuer Baum in die Höhe strecken.
Auf diesem sind später dann,
andere Eichhörnchen mit Toben dran.

Denn bis zu 10 Jahre werden sie alt
Und springen 5 Meter weit durch den Wald
Von Baum zu Baum und von Ast zu Ast.
Welch Glück, dass der Herbst ihnen ein Winterfell verpasst.

Jetzt wünschen wir dem Eichhorn Glück,
hoffentlich findet es zu seinen Vorräten zurück.

(Verfasser: Maria Gaar von der kinderzone-rumpelkiste.de)