Archiv der Kategorie: Schlaflieder

Schlaflieder zeichnen sich durch ihre langsame und ruhige Melodie aus. Deshalb sind sie auch perfekt dafür geeignet jemanden in den Schlaf zu singen. Manche von euch kennen vielleicht auch die Bezeichnung Gute- Nacht- Lied oder Wiegenlied. Schon im 13. Jahrhundert sangen Mütter für ihre Kinder, um sie zum Einschlafen zu bringen, doch waren die Texte meinst nicht sonderlich kindgerecht. Die traditionellen Schlaflieder wie Der Mond ist aufgegangen oder Müde bin ich geh zur Ruh, stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Vielleicht findet ihr in unserem Lieder Archiv ein Lied, welches ihr heute Abend gemeinsam singen könnt?

Guten Abend, gut‘ Nacht

Guten Abend, gut‘ Nacht ist ein vertontes Gedicht der deutschen Volkspoesie aus dem 19. Jahrhundert. Die erste Strophe stammt aus dem Volksgut Des Knaben Wunderhorn. Die zweite Strophe wurde von Georg Scherer verfasst. Johannes Brahms komponierte die dazugehörige Melodie. Es gilt als eines der bekanntesten Wiegenlieder. Weiterlesen

Schlaf, Kindlein, schlaf

Schlaf, Kindlein, schlaf ist ein traditionelles Wiegenlied aus dem 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit existierte im Gegensatz zu heute nur die erste Strophe. Die zusätzlichen Strophen stammen aus der Sammlung des Knaben Wunderhorn. Die Melodie wurde von Johann Friedrich Reichardt komponiert. Weiterlesen

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangenDer Mond ist aufgegangen ist ein sehr altes Gute Nacht Lied, ist in sieben Strophen gegliedert und besitzt keinen Refrain. Heute kennt man oft nur die erste, die dritte und die siebte Strophe dieses Liedes. Der Text stammt von dem deutschen Dichter und Journalist Matthias Claudius (1740 – 1815) und ist ursprünglich ein Gedicht gewesen. Weiterlesen

Abendstille überall

Abendstille überallAbendstille überall ist ein Schlaflied und kann als 4- stimmiger Kanon gesungen werden. Bei jeder Zeile setzt eine neue Stimme ein, die das Lied von vorne beginnt zu singen (Die Stimmen sind im Text nummeriert). Sowohl der Text, als auch die Melodie stammen von dem Bischof Hardenack Otto Conrad Laub. Er stammt aus Dänemark und lebte von 1805 bis 1882. Ins Deutsche übersetzt wurde dieser Kanon von Fritz Jöde (1887-1970). Weiterlesen